Gemeinsam schaffen wir mehr

IMG 9492ist das Ziel eines aus dem Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern geförderten Projektes.

Träger dieses Projektes ist der Verein Wissen e. V. der dazu in Kooperation mit den Vereinen Couleurs Afrik, Kuljugin e. V., Makkabi e. V. und NTS e. V. arbeitet.
Diese fünf Vereine in Schwerin, die von zugewanderten Menschen gegründet wurden (Migrantenvereine) wollen sich den gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen stellen und die ehrenamtlichen Angebote der Stadt bereichern. Die ehrenamtliche Arbeit der Migrantenvereine kommt nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund sondern auch den einheimischen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Flüchtlingen zu Gute.
In Schwerin lebt auch eine wachsende Zahl Menschen afrikanischer Herkunft. Einige dieser Menschen mit Wurzeln aus (West-) Afrika haben sich mit einheimischen Menschen in dem Verein Couleurs Afrik – die Farben Afrikas e. V. zusammengeschlossen, um für die Förderung von Kunst und Kultur sowie für die Völkerverständigung zu arbeiten. Unser Verein würde gern noch mehr Menschen aus Afrika, aber auch einheimische Menschen erreichen und in seine Arbeit integrieren.
Der Verein Couleurs Afrik hat sich mit anderen Migrantenvereinen zu einem Projekt zusammengeschlossen. Ziel ist dieses Zusammenschlusses ist es, das Zusammenleben von Zugewanderten und Einheimischen im Wohngebiet zu verbessern. Für seine Arbeit erhält der Verein Unterstützung aus den Strategiefonds des Landes M-V.
Damit „Gemeinsam schaffen wir mehr" nicht nur auf dem Papier steht, möchte Elisabeth Amoah aus dem Verein Couleurs Afrik gemeinsam mit anderen Frauen aus Ghana eine Frauengruppe aufbauen. Die Frauen wollen sich in die Gesellschaft einbringen, dazu möchten sie sich untereinander und mit einheimischen Frauen treffen. Sie wollen ihre eigene Kultur pflegen, aber auch die Kultur anderer Zuwanderer und der Einheimischen kennen lernen.
Die neue Gruppe von Frauen aus Ghana und anderen westafrikanischen Ländern trifft sich regelmäßig in Räumen des Patchwork Centers und sie hat schon einen ersten Erfolg verbuchen können. In Vorbereitung des Festes der Interkulturellen Begegnung hat die Gruppe mit insgesamt 7 Kindern und Jugendlichen traditionelle Tänze aus Ghana einstudiert. Diese Tänze wurden auf der Bühne präsentiert und die Kinder erhielten viel Beifall von den Gästen. Wie sehr sich die Jugendlichen mit der Flucht und ihrem Leben in Afrika und hier in Schwerin beschäftigen, haben sie in den Gedichten, die sie vorgetragen haben, einfließen lassen.
Während ihrer Treffen wollen sie sich zu frauenspezifischen Themen austauschen, wollen sich im Wohngebiet einbringen und gemeinsam Lernen. Für das nächste Fest wollen die Frauen ein Theaterstück entwerfen, mit dem sie über ihr Leben als Frauen in Afrika erzählen und so den anderen Migranten und den Einheimischen ihre Kultur nahe bringen.
Elisabeth Amoah und die anderen Frauen aus Ghana wollen sich gern mit Frauen aus anderen Kulturkreisen austauschen. Dazu gibt es schon viele Ideen, wie z. B. ein gemeinsames interkulturelles Kochen, gemeinsames Backen in der Adventszeit oder ein gemeinsamer Trommelworkshop.